DIE GEISTER WOLLEN GERECHTIGKEIT, FRIEDEL WILL IHRE RUHE
Adrian Draschoff präsentiert »Jenseits von Gut und Böhme«
Adrian Draschoffs »Jenseits von Gut und Böhme« ist ein herrlich eigenwilliger Krimi zwischen Cosy Crime, Mystery und Gesellschaftsroman: trocken, skurril, berührend und mit einer feinen Melancholie über Einsamkeit, Erinnerung, Liebe und das Älterwerden.
Vorverkaufsstart am 17. Oktober
Nach einem Griff in den Toaster ist Friedel Böhme kurz tot – und danach selten allein. Plötzlich stehen die Geister Ermordeter vor ihrer Tür und wollen Gerechtigkeit. Um die ungebetenen Besucher möglichst schnell wieder loszuwerden, tut sich die 76-Jährige mit der jungen Kommissarin Salima Rahmani zusammen. Gemeinsam nehmen sie alte Cold Cases unter die Lupe – und geraten dabei selbst in ein fast perfektes Verbrechen.
© Joshua A. Hoffmann
Warum die Crime Cologne in diesem Jahr pausiert
Ein Festival lebt von seinen Gästen, seinen Geschichten und den Menschen, die es möglich machen. Es braucht aber auch eine verlässliche finanzielle Grundlage. Und genau die fehlt uns in diesem Jahr.
Die Finanzierung ist in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden. Der Spardruck in den öffentlichen Haushalten lässt die Spielräume für Kulturförderung schrumpfen. Zugleich sind die finanziellen und personellen Belastungen für unser Festival gewachsen. In diesem Jahr können wir unter diesen Bedingungen kein großes Programm auf die Beine stellen, das unserem Anspruch gerecht wird.
Deshalb müssen wir pausieren. Das schmerzt uns sehr. Denn die Crime Cologne ist für uns weit mehr als eine Reihe von Lesungen: Sie ist ein Treffpunkt für Menschen, die Geschichten lieben, mitfiebern, diskutieren und gemeinsam einen besonderen Abend erleben möchten.
Wir wollen, dass es weitergeht. Deshalb sprechen wir aktuell mit potenziellen Partnern und Unterstützern – und erhalten positive Signale: Auch jenseits der öffentlichen Kulturförderung gibt es Interesse, die Crime Cologne mitzutragen. Das macht uns Mut. Unser Ziel ist eine Finanzierung auf mehreren Schultern, damit das Festival künftig weniger von einzelnen Förderern abhängig ist. Wir hoffen, euch bald ein neues Konzept und damit eine konkrete Perspektive für die Rückkehr des Festivals vorstellen zu können.
Danke für eure Geduld, euren Zuspruch und eure Verbundenheit.
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